Bei Schwindelgefühlen gilt es folgendes zu beachten:
Wird ein Schwindel schon ausgelöst, obwohl Sie sich vergleichsweise gering belasten, dauert er nach einem Ereignis wie Karussell fahren, Unfall mit Aufprall, Schreck noch Stunden an oder tritt er anfallsweise auf, so sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Bei den Untersuchungen unterscheidet man ganz gezielt in die Symptome und das Körperteil wo der Schwindel hervorgerufen wird. Dementsprechend werden dann auch die Behandlungsmethoden gewählt:
Ist der Hörnerv erkrankt, kann das viele Ursachen haben. Sollte eine Entzündung vorliegen muss Blut abgenommen werden. Bei einem Felsenbeinbruch oder einem Schädelbasisbruch sollte geröntgt werden und/oder Computertomografie (CT) durchgeführt werden. Bei den Gehörerkrankungen Morbus Meniere und Neuronitis vestibularis sollte ein Gleichgewichtstest durchgeführt werden. Sollten Durchblutungsstörungen die Ursache für den Drehschwindel sein, sollte man sich einer Doppler-Sonographie der Gefäße unterziehen.
Im Kopf:
Im Gehirn werden viele Schwindelarten hervorgerufen, die ernste Maßnahmen erfordern. So zum Beispiel Epilepsie, Multiple Sklerose oder Migräne. Hier helfen meist nur die Kernspintomographie (MR), Lumbalpunktion, Elektroenzephalogramm (EEG) oder eine neurologische Untersuchung. Bei einem Schlaganfall muss eine Computertomographie (CT) und die Doppler-Sonographie der Gefäße durchgeführt werden. Bei Enzephalitis muss Blut untersucht und gleichzeitig eine Lumbalpunktion durchgeführt werden. Sollte eine abgenutzte Halswirbelsäule den Drehschwindel hervorrufen, muss geröntgt werden bevor eine genaue Behandlung vonstatten gehen kann.