Haeufige Fragen zum Thema

Wenn wir trotz unserer umfangreichen Informationen nicht alle Fragen beantworten konnten, hilft ihnen vielleicht diese FAQ weiter:

Was genau ist Schwindel?

Nach Kopfschmerz ist Schwindel das zweithäufigste Leitsymptom. Häufig haben die Schwindelsymptome eine gutartige Ursache und man kann sie korrekt diagnostizieren wenn die Einordnung der Krankengeschichte sorgfältig erfolgt. Oft lassen sie sich wegen des günstigen Verlaufes erfolgreich therapieren. Schwindel ist ein unspezifisches Syndrom und keine einheitliche Krankheit. Es ergibt sich aus verschiedenen Erkrankungen unterschiedlicher Ursachen.

Was sind die Ursachen für Schwindel und wie kann man vorbeugen?

Schwindelgefühle kommen häufig von einer Störung des Gleichgewichtsorgans im Ohr. Einige andere Ursachen sind zuwenig Flüssigkeit im Körper, eine Herz- Kreislaufschwäche, Durchblutungs- oder Stoffwechselstörungen. Der Hausarzt sollte Auskunft darüber geben können ob es sich um eine organische Ursache handelt. Wenn nicht kann man mit mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag, zwanzig Minuten frischer Luft und genügend Bewegung vorbeugen. Auf Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee und Tee sollte man verzichten.

Empfehlenswert ist außerdem die Einnahme pflanzlischer Präparate, wie z.B. Besenginsterkraut, welches in der Apotheke erhältlich ist. Der darin enthaltene Wirkstoff Spartein hat einen harmonisierenden Einfluss auf Herz- und Kreislauf. Spartein hilft lediglich bei der Beseitigung von Beschwerden und lässt nicht den gemessenen Blutdruck steigen.

Welche Untersuchungen dienen der Diagnosefindung?

  • Akustikusneurinom - Kernspintomographie (MR)
  • Abnützung der Halswirbelsäule - Röntgen
  • Durchblutungsstörungen - Doppler-Sonographie der Gefäße
  • Entzündung des Hörnervs - Blutuntersuchung
  • Enzephalitis - Blutuntersuchung Lumbalpunktion
  • Epilepsie - Elektroenzephalogramm (EEG)
  • Felsenbeinbruch - Röntgen Computertomographie (CT)
  • Gutartiger Lagerungsschwindel - Gleichgewichtsprüfung
  • Migräne - Neurologische Untersuchung
  • Morbus Meniere - Hör- und Gleichgewichtsprüfung
  • Multiple Sklerose - Kernspintomographie (MR), Lumbalpunktion
  • Neuronitis vestibularis - Gleichgewichtsprüfung
  • Schädelbasisbruch - Röntgen Computertomographie (CT)
  • Schlaganfall / TIA - Computertomographie (CT) und/oder Doppler-Sonographie der Gefäße

Welche Arten von Drehschwindel gibt es?

Vestibulärer Schwindel:

  • Störung in einem Gleichgewichtsorgan
  • häufig begleitet von Hörstörungen
  • erfolgt in der Regel attackenweise

Cervikaler Schwindel:

  • chronische Verspannungen und Fehlhaltungen im Halswirbelsäulenbereich
  • kurze Schwindelattacken